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Quelle: zvoove-GVP Industry Pulse 2026
Wer aktuell neue Aufträge gewinnen möchte, braucht oft einen längeren Atem als noch vor einigen Jahren. Viele Kunden entscheiden vorsichtiger, Projekte werden später vergeben und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd.
Wie stark sich die Rahmenbedingungen verändert haben, zeigen die Ergebnisse des zvoove-GVP Industry Pulse 2026, einer der größten Branchenstudien für die Personaldienstleistung im deutschsprachigen Raum.
46 % der befragten Unternehmensvertretenden berichten von einem rückläufigen Geschäft in den vergangenen zwölf Monaten. 77 % nennen wirtschaftliche Unsicherheit und Rezessionsrisiken als größte Herausforderung.
Viele Personaldienstleister reagieren darauf, indem sie ihren Vertrieb gezielt stärken: 62 % der Befragten geben an, dass sie ihre Aktivitäten intensiviert haben. Die Botschaft dahinter ist klar: Viele Unternehmen setzen nicht auf Abwarten, sondern darauf, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.
Wenn Aufträge nicht mehr „von allein“ kommen, rückt die aktive Marktbearbeitung wieder stärker in den Vordergrund. Neue Kunden gewinnen, bestehende Kunden enger begleiten und weitere Geschäftsmöglichkeiten erschließen – all das wird wieder als wichtiger für erfolgreiche Vertriebsarbeit wahrgenommen.
Marktentwicklung 2025 → 2026
Wie sich Marktdruck und Vertriebsorganisation entwickeln
Quelle: zvoove-GVP Industry Pulse 2025 & 2026
Trotz aller Veränderungen hat sich eine Sache nicht geändert: Die Personaldienstleistung bleibt ein Geschäft von Menschen für Menschen. Unternehmen entscheiden sich nicht allein aufgrund eines Preises oder einer Leistungsbeschreibung für einen Dienstleister. Sie müssen den Eindruck gewinnen, dass ein Anbieter ihre Anforderungen versteht und passende Lösungen liefern kann.
Deshalb gehören persönliche Gespräche, Branchenkenntnis und ein gutes Verständnis für die Situation des Kunden zu den Grundlagen erfolgreicher Vertriebsarbeit. Sie helfen dabei, Bedarfe zu erkennen, passende Lösungen zu entwickeln und eine Grundlage für die Zusammenarbeit zu schaffen.
Das gilt für bestehende Kunden ebenso wie für Neukunden. Auch neue Geschäftsbeziehungen beginnen damit, dass Unternehmen das Gefühl haben, verstanden zu werden und mit einem kompetenten Partner zusammenzuarbeiten.
Mehr Vertrieb bedeutet mehr Kontakte, mehr Gespräche und mehr potenzielle Geschäftsmöglichkeiten. Mit zusätzlichen Vertriebsaktivitäten wächst jedoch zugleich der Aufwand, den Überblick zu behalten. Informationen müssen festgehalten, nächste Schritte abgestimmt und Chancen konsequent nachverfolgt werden. Genau hier zeigt sich der Wert strukturierter Vertriebsarbeit.
Die Herausforderung liegt also nicht nur darin, neue Kontakte aufzubauen. Ebenso wichtig ist die Frage, wie Informationen, Vereinbarungen und Erkenntnisse aus Kundengesprächen im Unternehmen verfügbar bleiben und weiter genutzt werden können.
Die Ergebnisse des zvoove-GVP Industry Pulse 2026 deuten darauf hin, dass sich viele Personaldienstleister genau mit dieser Frage beschäftigen. 45 % der befragten Unternehmen nutzen inzwischen ein CRM-System, knapp ein Drittel arbeitet mit einer klar definierten Sales Pipeline.
CRM-Systeme und Vertriebsprozesse sind dabei kein Selbstzweck. Ihr Wert liegt darin, Informationen für alle Beteiligten nutzbar zu machen.
Sie schaffen Transparenz darüber, welche Kunden aktuell betreut werden, wo konkrete Verkaufschancen bestehen und welche nächsten Schritte anstehen. Dadurch wird Vertriebsarbeit für Teams nachvollziehbarer und planbarer.
Gleichzeitig hilft Struktur, Wissen im Unternehmen zu sichern. Kundenbeziehungen bleiben bestehen, auch wenn mehrere Mitarbeitende beteiligt sind oder Verantwortlichkeiten wechseln.
Hier sehen viele Unternehmen einen wichtigen Hebel für die Zukunft ihres Vertriebs: Der Industry Pulse 2026 zeigt, dass die Nutzung von CRM-Systemen gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat. Nichtsdestotrotz arbeitet ein großer Teil der Branche noch ohne klar definierte Vertriebsprozesse. Die Entwicklung ist also erkennbar, aber längst nicht abgeschlossen.
Lange Zeit wurden Vertriebsprozesse vor allem als Instrumente zur Dokumentation und Kontrolle verstanden. Entsprechend werden CRM-Systeme bis heute häufig als zusätzlicher Verwaltungsaufwand wahrgenommen.
Die Ergebnisse des Industry Pulse 2026 deuten jedoch darauf hin, dass viele Unternehmen CRM & Co. mittlerweile anders bewerten. Der Grund: Der Wert strukturierter Vertriebsprozesse zeigt sich nicht im Moment des Erfassens von Informationen, sondern in ihrer späteren Nutzung.
Er entsteht dort, wo Informationen schneller verfügbar sind, der Abstimmungsaufwand sinkt und Routinen effizienter ablaufen. Wer nicht erst nach Gesprächsnotizen suchen, den aktuellen Stand eines Kunden recherchieren oder offene Aufgaben mühsam zusammentragen muss, gewinnt Zeit.
Diese Zeit kann in das investiert werden, was Vertrieb in der Personaldienstleistung ausmacht: Kundengespräche, Beratung und den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.
Was also kennzeichnet erfolgreichen Vertrieb 2026? Kundennähe? Oder Struktur?
Klare Antwort: Erfolgreicher Vertrieb in der Personaldienstleistung entsteht dort, wo beide ineinandergreifen. Denn Struktur ersetzt keine Beziehungen, sie schafft den Raum für sie.
Erfahren Sie in wenigen Minuten, wie Ihr Unternehmen im aktuellen Marktumfeld aufgestellt ist.
Was macht erfolgreichen Vertrieb in der Personaldienstleistung heute aus?
Erfolgreicher Vertrieb in der Personaldienstleistung verbindet persönliche Kundennähe mit strukturierten Vertriebsprozessen. Kundengespräche, Branchenverständnis und Vertrauen bleiben entscheidend. Gleichzeitig helfen CRM-Systeme und klare Abläufe dabei, Informationen verfügbar zu machen und mehr Zeit für die eigentliche Vertriebsarbeit zu schaffen: Kundengespräche, Beratung und den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.
Warum investieren Personaldienstleister aktuell stärker in ihren Vertrieb?
Laut zvoove-GVP Industry Pulse 2026 haben 62 % der befragten Unternehmen ihre Vertriebsaktivitäten intensiviert. Gründe dafür sind unter anderem wirtschaftliche Unsicherheit, steigender Wettbewerbsdruck und der Bedarf, neue Kunden und Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.
Welche Rolle spielen CRM-Systeme im Vertrieb von Personaldienstleistern?
CRM-Systeme helfen Personaldienstleistern dabei, Kundeninformationen zentral zu verwalten, Geschäftschancen nachzuverfolgen und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern. Sie schaffen Transparenz, reduzieren den Aufwand für Recherche und Abstimmung und sichern wichtiges Vertriebswissen im Unternehmen.
Warum reichen gute Kundenbeziehungen allein nicht mehr aus?
Mit steigenden Vertriebsaktivitäten wächst die Menge an Informationen, Aufgaben und Kontakten. Strukturierte Vertriebsprozesse helfen dabei, den Überblick zu behalten und Vertriebsarbeit effizient zu organisieren, ohne die Kundennähe zu verlieren.
Wie entwickeln Personaldienstleister ihren Vertrieb aktuell weiter?
Der zvoove-GVP Industry Pulse 2026 zeigt, dass viele Unternehmen ihre Vertriebsaktivitäten ausbauen und gleichzeitig stärker auf CRM-Systeme, Vertriebsprozesse und Sales Pipelines setzen. Ziel ist es, Vertrieb systematischer und transparenter zu gestalten.
📌 Wie Personaldienstleister ihren Vertrieb aktuell organisieren und welche weiteren Entwicklungen die Branche prägen, zeigt der zvoove-GVP Industry Pulse 2026: Fordern Sie hier die vollständige Studie an.
Foto: © Adobe Stock / insta_photos / 639705792

Cornelia Schliwa ist Magister-Soziologin und ausgebildete Redakteurin mit über 15 Jahren Erfahrung im Corporate Publishing. Mit ihrem Faible für klare Kommunikation bringt sie komplexe Sachverhalte präzise auf den Punkt und haucht selbst trockenen Themen Leben ein, um sie für Leser leicht zugänglich zu machen. 👉 Zum Linkedin-Profil von Cornelia Schliwa
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